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Vietnam 06. - 27.12.2013

Vietnam 2013 2/3
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StepMap Vietnam 2013 2/3


Reisebericht Vietnam (Bilder ganz unten)

  • 05.12.13: Jedes Jahr macht das Wetter unsere Anreise zum Flughafen spannend. Dieses Jahr wütete Sturm Xaver über Europa und störte u. a. den Bahn- und Flugverkehr. Mit nur einem Zugausfall kamen spät abends am Frankfurter Hauptbahnhof an. Im Hotel Columbus wurden wir in ein Einzelzimmer mit Zustellbett gesperrt, aber will man nach 22 Uhr sich noch nach einem anderen bezahlbaren Zimmer umsehen? Jedenfalls hat man sich am nächsten Morgen bei uns nochmal für die Unannehmlichkeit entschuligt. Wir bekamen das Zimmer zum Einzelzimmerpreis und das Frühstück geschenkt. Na geht doch.
  • 06.12.13:Auf den Flughafen trafen wir Renate und Hans aus dem Vietnam-Forum. Die  Zwei wollten die gleiche Route wie wir bereisen, nur in umgekehrter Richtung. Das nahmen wir zum Anlass regelmäßig via Skype Informationen und Tipps auszutauschen.
  • 07.12.13: Ankunft am frühen Morgen am Flughafen Hanoi. Unser Shuttle vom Hotel Silvermoon wartete bereits auf uns und so waren gegen 9 Uhr  im Hotel und konnten erst mal hundemüde in unser Bett fallen.  
  • 08.12.13: Der Shuttle zur Halong-Bucht holte uns pünktlich um 8 Uhr vom Hotel ab. Nach einer 4-stündigen Fahrt empfing uns  Caroline sehr nett in der Viethouse Lodge. Uns wurde das Zimmer 108 mit Balkon und Blick auf die Felsen zugeteilt, vermutlich hätten wi auch jedes andere der 20 Zimmer haben können, denn wir waren die einzigen Gäste. Das diesige Wetter versperrte uns die Sicht auf Felsen der Halong-Bucht, aber egal, morgen ist ja auch noch ein Tag. Draußen kühl und diesig, da schmeckte der selbstgemachte Glühwein von Caroline am Abend umso leckerer.
  • 09.12.13: Da ein Part von uns nicht so seetauglich ist, war eine Fähre eine gute Alternative die Felsen nah zu sehen und man musste nicht mehrere Stunden auf einem Ausflugsschiff mit Übelkeit ausharren. Also fuhren wir am Morgen mit einem Seelenverkäufer für nur 50.000 Dong (ca. 1,75€) zur Insel Cat Ba.
  • 10.12.13: Per Shuttle ging es zurück nach Hanoi. Bei Ankunft am Abend im Silvermoon bekamen wir ein Upgrade ins “Penthouse“ mit Blick über den Hoan Kiem See. Womit haben wir das verdient? Weil wir immer so nett sind? Abends, mitten im Gewusel von Hanoi wurden wir von einen Pärchen angesprochen: "Was macht ihr denn hier?" Es war die Ex-Freundin meines Arbeitskollegen. Wahnsinn, die Welt ist wirklich nur ein Dorf. Abends schlemmten wir auf Loose-Empfehlung im Restaurant new day.
  • 11.12.13: Fast noch vor dem Aufstehen besuchten wir Onkel Ho im Mausoleum und sahen uns seinen ehemaligen Amtssitz und Wohngebäude an. Per Fahrradrikscha ließen wir uns durch Hanoi kutschieren. Ich muss gestehen, der Fahrer tat mir leid, er hatte an uns schwere Europäer wirklich zu trecken. Einmal in Hanoi, also stand auf unserer to-do-Liste ein Besuch im  WasserpuppenTheater Na ja, einmal sehen reicht aber vollkommen aus. Zum Abendessen waren wir mit Claudia und Andreas verabredet. Das Restaurant Quan An Ngon (Empfehlung Caroline und Loose) hatte eine viel zu große Karte, war aber total lecker.
  • 12.12.13: Bye Bye Hanoi - Unser Flug nach Hue (1.034.000 Dong - ca. 36,-€) startete pünktlich. Auch hier klappte der Hotel-Shuttle wieder hervorragend. Das Hotel lag in einer engen und dunklen Gasse, uns war schon bange, wohin uns unser Shuttle entführen wird. Unser Zimmer des 3* Hotels  Serene Palace im 07. (obersten Etage) war preiswert aber trotzdem purer Luxus: mit Computer, täglich frischem Obst, Badewanne, Bademantel u.v.m.  Am Abend aßen wir Restaurant Golden Rice auf Empfehlung des Hotels und mal wieder vom Loose. Der Reiseführer ist echt sein Geld wert.
  • 13.12.13 Heute stand die verbotene Stadt (Kaiserstadt) mit Zitadelle auf dem Plan. Wir waren ziemlich enttäuscht, da die verbotene Stadt noch nicht wieder aufgebaut war und man nicht viel von der alten Stadt erkennen konnte. Nachmittags liefen wir zum Bahnhof und holten uns direkt am Schalter Zugtickets nach Danang (83.000 Dong - ca. 2,88€ pro Person für Softseats).  Zum Kaffee probierten wir zum 1. Mal eines von diesen leckeren Sahnetörtchen. Dafür könnte ich morden ;-). Am Abend speisten wir wieder im Golden Rice und kamen mit 2 netten Berliner vom Nachbartisch ins Gespräch.
  • 14.12.13: Das Hotel hatte uns eine Privattour in die Umgebung aufgequatscht, so sahen wir uns heute mit Privatshuttle 3 Kaisergräber und 1 Pagode an. Im Nachhinein war das eine gute Entscheidung.
  • 15.12.13: Endlich war es soweit, wir bestiegen den Zug von Hue nach Danang. Unsere Sitzplätze 25 und 26, leider entgegen der Fahrtrichtung fanden wir im 2. Wagen. Die 2,5 Stunden im Zug vergingen wie im Flug.  Da das Hotel Sunshine etwas außerhalb der City lag, waren kostenlose Leihfahräder im Zimmerpreis enthalten. Die nutzten wir gleich mal zur Stippvisite in die Stadt. Strampeln und gucken macht durstig, also nahmen wir das nächstbeste Lokal mit einer Happy Hour Werbung und Blick auf den Fluss um ein Päuschen einzulegen. Und siehe da, die netten Berliner aus Hue laufen direkt bei uns am Tisch vorbei. Nach der Wiedersehensfreude verabredeten wir uns zum Abendessen ins Cafe 43 (auch Empfehlung vom Loose und dem Reiseführer Lonley Planet der Berliner). Das Lokal war der Hammer, total lecker und sowas von billig, das selbstgemachte Bier kostete  3000 Dong (ca. 0,10€). Für 7 Bier, 2 Vorspeisen und 2 Hauptgänge zahlten wir nur umgerechnet 7,50€. War ein sehr lustiger Abend mit Lutz und Zora.
  • 16.12.13: Heute ist beim 1. Versuch an den Strand zu radeln bei Daniels Fahrrad die Kette gerissen. Natürlich hatten wir schon die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Daniel nahm mein Rad und damit zog er mich und sein defektes zurück ins Hotel. Spaß dabei hatte nur ich ;-).  Beim 2. Versuch haben wir den Strand gefunden, der Strand war so la la, dafür war die Gegend um so reizvoller, wir sind an Reisfelder, Wasserbüffel und Kühen vorbeigeradelt. Zum Abend waren wir wieder mit Lutz und Zora verabredet.
  • 17.12.13: Das wird ein anstrengender Tag. Um 4 Uhr klingelte der Wecker, als wir um 4.15 Uhr an die Rezeption kamen, schlief dort der Wachmann, dem wir dann mit Händen und Füßen erklärten, dass wir auschecken wollten. Ohne Pässe wollten wir nun wirklich nicht abreisen. Nach 10 Minuten kam dann jemand und wir konnten unsere Rechnung begleichen und bekamen auch unsere Pässe. Der Flug von Danang nach Saigon (995.000,- Dong - ca. 35,-€) war mit 1 Stunde ziemlich kurz. Eine halbe Stunde nach der Landung saßen wir bereits im Taxi, der uns zum Busbahnhof brachte. Dort kamen wir um 8.45 Uhr an, kauften Tickets nach Can Tho (120.000 Dong - ca. 4,17 €) und bereits um 9 Uhr fuhr der Bus der Gesellschaft Than Buoi schon ab. 3 Stunden später kamen wir im Mekong Delta an. Nach kurzer Taxi- und Bootsfahrt sahen wir unsere Unterkunft für die nächsten Nächte. Das Nguyen Shack Homestay besteht aus 5 einfachen Bambushütten mit Hängematte auf Balkon direkt im Nichts an einem Fluss mitten im Mekong-Delta. "Back to the Nature"
  • 18.12.13: An frühes Aufstehen gewöhnen wir uns langsam. Um 5.30 Uhr brachen wir mit dem Boot zum schwimmenden Markt auf. Danach schlenderten wir über einen lokalen Markt, probierten verschiedene Leckereien, wie unbekanntes Obst, Klebereisteilchen in Bananenblätter gewickelt und geräuchertes Schwein. Nachdem wir dann schnell in unserem Homestay gefrühstückt hatten, brachen wir zu einer ausgiebigen Fahrradtour auf, um Land und Leute zu erkunden. Wir besuchten eine Schule und einen Kindergarten, probierten Reisschnaps in einer Reisfabrik und stärkten uns während der Mittagspause mit kleinen Snacks in einem Tempel. Darf man in Deutschland auch in einer Kirche essen?
  • 19.12.13: Mit einer ATR72 flogen wir für nur 660.000,- Dong (ca. 23,-€) von Can Tho auf die Insel Pho Quoc. Das war ein Flugerlebnis, Daniel konnte nicht aufrecht im Flieger stehen ohne sich den Kopf zu stoßen und man merkte wirklich jede Windböe. Am Flughafen empfingen uns Nghi und Reiner, bei den beiden werden wir die nächsten 6 Nächte wohnen. Wir wussten ja, dass wir mit Moped und Anhänger abgeholt werden sollten, aber dass wir sofort selbst mit dem Moped zur Unterkunft fahren sollten, war erst mal ein Schock. Aber Daniel hat die Stunde bis nach Cua Can souverän gemeistert. Vom Haus waren wir sofort begeistert, es lag direkt am Fluss mitten im Fischerdorf Cua Can. Das hieß auch abends bis es dunkel wird Karaokebeschallung von den Nachbarn, in der Nacht Hundegebell und morgens um 6 Uhr Nachrichten in Vietnamesisch über Lautsprecher zu hören. Aber genau das wollten wir.
  • 20.12.13: Heute erkundeten wir mit dem Moped die Umgebung, überall schlechte Wege, aber dafür haben wir einen sehr schönen einsamen Strand gefunden.
  • 21.12.13: Heute fuhren wir auf Empfehlung und einer Skizze von Reiner (es gab keine detailgetreue Straßenkarten wie in Deutschland) mit dem Moped durch einen Nationalpark bis in den Norden der Insel. Von hier konnte man rüber auf Kambodscha schauen. Hierher in den Norden verirrt sich kaum ein Tourist.
  • 22.12.13: Heute hieß es Strandtag. Endlich!  
  • 23.12.13: Dahin wo der Pfeffer wächst. Genau, jetzt wissen wir wo, im Norden von Phu Quoc und der wird dann zum Trocken auf Planen an den Straßenrand gelegt.
  • 24.12.13: Einen halben Tag gammelten wir am einsamen Strand. Blick nach rechts und links, wir sahen keine Menschenseele. WOW. Am Abend gab es die obligatorische Weihnachtsente im vietnamesischen Style.
  • 25.12.13: Wir fuhren mit unserem Mietmoped zum Flughafen, jetzt hieß es Abschied nehmen von Phu Quoc. Da unser Flugzeug auch als Krankentransport genutzt wurde, hoben wir mit einer einstündigen Verspätung Richtung Ho-Chi-Minh-City ab. Wir wollten erst in einem einfachen Hotel absteigen, aber weil wir in den letzten 9 Tagen nur Unterkünfte mit Kaltwasser hatten, sehnten wir uns nach dem Luxus einer warmen Dusche. So entschieden wir uns für das Liberty Central Saigon direkt in der City.
  • 26.12.13: Da wir Saigon schon kannten, sind wir nur durch die Straßen geschlendert. Abends schlürften wir Cocktail und Bier in der Skybar des Bitexco Financial Tower. Danke Renate und Hans für den Tipp. Das hat uns dank Happy Hour genauso viel gekostet wie der Eintritt nur für die Aussichtsplattform.
  • 27.12.13: BYE BYE Vietnam - Kurz vor Mitternacht ging es zurück nach Deutschland.