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Vietnam 09. - 21.12.2011

Dieses Jahr fiel unsere Urlaubswahl auf Vietnam. Überall hört und liest man, dass der Tourismus in Vietnam boomt und wer es noch ursprünglich erleben will, sollte so schnell wie möglich hinfahren. So ist es auch. Es wird an allen Ecken und Enden gebaut. 

Wir haben 9 Nächte im Mui Ne Beach Resort verbracht. Ab Flughafen Saigon waren wir 5 Stunden dorthin unterwegs. OK, wir hatten dabei eine Pause von ca. 15-20 Minuten ;-) Mui Ne ist ein kleiner Fischerort, ein paar Kilometer weg von der Touristenmeile Mui Ne. Die meisten Hotels liegen direkt am Strand, dahinter kommt eine Straße wo sich rechts und links davon Shops, Restaurants, einfache Hotels und Gästehäuser angesiedelt haben. Mui Ne ist ein Kite-Surf-Paradies und somit weniger zum Baden/Schwimmen geeignet. Es gibt fast täglich sehr hohe Wellen und es ist teilweise sehr windig.

Am 10. Tag ging es wieder 5 Stunden zurück nach Saigon, wo das Hotel Windsor Plaza auf uns wartete. Leider waren wir zu früh dran und unser Zimmer war noch nicht fertig. Man bot uns deshalb die Suite mit Balkon an, was wir aber erstmal ablehnten. Neugierig geworden, wollten wir ja mal eine Suite von innen sehen, nach dem Motto "Gucken kostet nichts". Nachdem wir sie gesehen haben und ich bestimmt 3 mal nachhakte, ob die 3 Nächte wirklich nur 150,- US$ kosten sollen, mussten wir dort einfach wohnen. Die Suite lag im 22. Stock mit Wohn-, Schlaf und Anziehzimmer, vom Balkon hatte man eine Wahnsinnsausicht auf Saigon. Man gönnt sich ja sonst nichts ;-).

Saigon selbst ist eine Reise wert und 3 Tage dort waren eindeutig zu wenig. Am beeindrucksten sind wohl die Millionen Mopeds, die in Saigon unterwegs sind. Als Fußgänger muss man schon mutig sein, zwischen den Mopedschwärmen die Straße zu überqueren. Egal ob die Ampel rot oder grün zeigt, gefahren wird immer. Die meisten Vietnamesen können sich kein Auto leisten, aber alles was man mit einem Auto transportieren kann, passt auch auf ein Moped, so sind z. B. sind 3-4 Leute auf dem Zweirad keine Seltenheit. Der Fantasie der Vietnamesen sind da auch keine Grenzen gesetzt, es wird einfach alles transportiert, angefangen vom halben Obststand über Leitern, Tiere.... einfach alles was man sich denken oder nicht denken kann....