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Malediven - Velidhu 11.09. - 03.10.2003

Am 11. September in den Flieger steigen sorgt seit dem 11.09.2001 für ein mulmiges
Gefühl in der Magengegend. Aber egal, es geht ja Richtung Malediven. Also Augen zu und durch. Schon beim Landeanflug, wenn man die Spiegeleier im Meer erblickt, beginnt sofort die Urlaubsstimmung. Dieses Mal geht es mit einem Minibus quer über die Landebahn auf die andere Seite der Flughafeninsel Hulule zum Terminal von Maledivian Air Taxi. Zu unserer Urlaubsinsel Velidhu bringt uns ein Wasserflugzeug. Wir hatten einen sehr schönen Flug mit dem Wasserflugzeug, da es in geringer Höhe fliegt, könnten wir viele Inseln von oben bestaunen. Mit unserem Bungalow und unseren Tischnachbarn hatten wir wieder sehr viel Glück. Es passte mal wieder einfach alles. Eine Woche später feierten wir Kerstins 30. Geburtstag bei einem Candle Light Dinner am Strand. Es gab 5-gängiges Menü mit Lobst er als Hauptgang. Auch das Hotel hat an den Geburtstag gedacht und sozusagen als 6. Gang einen Kuchen mit Happy Birthday serviert. Toll. Nachdem Essen wären wir am liebsten nach hinten in den Strand gekippt, weil wir so voll gefressen waren und kaum noch laufen konnten. Nach einem Inselspaziergang zur Verdauung gingen wir in die Strandbar, wo schon unser Urlaubs- bekannten auf uns warteten. Die meisten kannten wir ca. 1 Woche und man glaubt es kaum, sie haben alle zusammengelegt und Kerstin eine Ganzkörper- massage zum Geburtstag geschenkt. Wir waren sprachlos und natürlich hat sich Kerstin riesig gefreut. Ich glaube sowas gibt es nur auf die Malediven. Auch wurde abends unser Bett im Bungalow mit Blumen geschmückt und Palmblätter Happy Birthday geschrieben, daneben lag ein eine Glückwunschkarte des Management. Nach 14 Tagen mussten wir leider die ersten Urlaubsbekannten verabschieden. Das ist der einzige Nachteil wenn man 3 anstatt 2 Wochen bleibt. Aber schnell fanden wir neue und interessante Urlaubsbekannte. Dieses Jahr hatten wir ein wenig Pech mit dem Wetter, von den 3 Wochen die wir dort waren, hat es mindestens 1 Woche nur ge- regnet. Man macht morgens das Fenster auf und es regnet, man geht im Regen  zum Frühstück, danach gleich in die Bar gegenüber und spielt Gesellschafts-spiele. Mittags geht's von der Bar direkt zum Essen, danach aufs Zimmer zum Mittags- schläfchen. Klappt man wieder die Augen auf, ah es regnet immer noch. Aber egal, draußen ist es warm, das Wasser ist warm und baden kann man trotzdem. Nach dem Baden wieder in die Bar mit anderen netten Leuten über Gott und die Welt reden und danach auf zum Abendessen. Irgendwann geht's abends ins Bett und wenn man den 3. 4. 5. Tag morgens die Augen aufklappt, nach draußen schaut und es regnet immer noch, bringt den einen oder anderen Gast an den Rand der Verzweiflung. An 2 Tagen kam auch noch Sturm dazu, wir witzelten, was wir machen, wenn wir jetzt eine Welle auf uns zukommen sehen würden. Wir hätten zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass es ein Jahr später wahr werden sollte?